Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


projekte:sommerferienprogramm:start

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Sommerferienprogramm

Status Beschlossen
Datum / Zeit Mo, 06. Juli 2026, 18:30 Uhr
Ort Vereinsheim
Protokollführer Jonah Siebert

1. Rahmendaten & Zielsetzung

  • Veranstaltung: Beitrag zum gemeindlichen Sommerferienprogramm
  • Titel: Theatertag
  • Zielgruppe: Max. 20 Kinder (ab 9 Jahren)
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr (inkl. Mittagspause von ca. 12:00 bis 13:00 Uhr)
  • Location: Draußen (wichtig: Überdachung ist fest gegeben und garantiert Wetterunabhängigkeit)
  • Helfer:
    • Elina & Mila (Mila nochmals fragen)
    • Andrea S.
    • Florian
    • Axel
    • Renate
    • Jonah

2. Inhaltliches Konzept

Option A: Stations-Rotationsprinzip (Fach-Prinzip) --> Einheit 1 und 2

  • Konzept: Jeder Helfer betreut fest eine Station (z. B. Station 1: Stimme/Ausdruck, Station 2: Mimik/Gestik, Station 3: Requisite/Kostüm). Die Kleingruppen der Kinder wandern von Station zu Station.
  • Vorteile: Helfer müssen sich nur auf ein Thema vorbereiten; hohe Dynamik für die Kinder.
  • Nachteile: Bindung zwischen Helfer und Gruppe ist lockerer; Unruhe beim Wechseln.

Option B: Festes Gruppenleiter-Prinzip (Bezugs-Prinzip) --> EInheit 3

  • Konzept: Ein Helfer (oder ein Zweierteam) übernimmt fest eine Kleingruppe (ca. 4-5 Kinder) und durchläuft mit dieser Gruppe alle Phasen und Übungen von 10 bis 15 Uhr.
  • Vorteile: Starke Bezugsperson für die Kinder; Vertrauensbasis wird schnell aufgebaut; Szenenerarbeitung für die Werkschau ist einfacher aus einem Guss.
  • Nachteile: Jeder Helfer muss das komplette Programm (Grundlagen bis Feinschliff) eigenständig anleiten können.

3.Ablauf

  • Der Tag wird grob in zwei Hälften unterteilt, gegliedert in insgesamt 3 EInheiten, gefolgt von einer finalen Präsentation.
  • Einheit 1 und 2 sind Stations basiert. Je 1 bis 2 Helfer sind für 4 Stationen fest zugeteilt. Jonah agiert als „Springer“.
Nr. Von Bis Aktion Beschreibung
1 09:00 Uhr 10:00 Uhr Vorbereitung
2 10:00 Uhr 10:30 Uhr Kennenlernen und Warm-up Ankommen, Kennenlernspiele, Aufwärmen (Stimme & Körper)
3 10:30 Uhr 12:00 Uhr Einheit 1 (Grundlagen)
1.1) Improvisation - Tiere im Zirkus Leitung: Andrea S.
1.2) Körpersprache - Standbilder, Mimik und Gestik - Clown, Pantomime Leitung: Axel
1.3) Bewegung und Musik - Artisten, Gewichtsheber und Dompteur Leitung: Renate
1.4) Dialog - Ticketverkäufer, Zirkusdirektor Leitung: Elina und Mila
4 12:00 Uhr 12:30 Uhr Mittagspause Getränke und Obst und Kekse stellen wir bereit. Getränke aus dem Fundus. Obst und Kekse bringt Renate mit.
5 12:30 Uhr 13:30 Uhr Einheit 2 (Bühnenvorbereitung)
2.1) Maske Leitung: Renate und Andrea S.
2.2) Requisiten Leitung: Florian
2.3) Kulisse Leitung: Axel
2.4) Kostüme Leitung: Mila und Elina
6 13:30 Uhr 14:30 Uhr Einheit 3 (Feinschliff) Jede Gruppe hat einen festen Betreuer.
7 14:30 Uhr 15:00 Uhr Werkschau und Aschluss

3. Organisatorische Vorbereitung

  • Anmeldung & Kommunikation:
    • Bisher 20 ANmeldungen
    • Absagen möglich
    • Wie werden die Eltern über die Werkschau um 14:30 Uhr informiert (Infobrief vorab / Hinweis bei der Anmeldung)?
  • Schlechtwetter-Szenario:
    • Die Überdachung steht, aber was passiert bei starkem Wind/Sturm oder extremen Temperaturen (Hitze/Kälte)?
    • Gibt es eine Ausweichmöglichkeit nach drinnen?
  • Eltern-Bereich: Wo warten/sitzen die Eltern während der Werkschau ab 14:30 Uhr? (Bänke/Stühle bereitstellen?)

4. Verpflegung (Kulinarisches)

Da die Kinder von 10 bis 15 Uhr vor Ort sind, ist eine Verpflegung zwingend notwendig.

  • Mittagessen:
    • Selbstverpflegung
    • Brezeln?
  • Snacks & Getränke:
    • Bereitstellung von ausreichend Wasser, Apfelsaftschorle etc. (besonders wichtig im Sommer draußen!).
    • Kleine Snacks für zwischehmen (Obst wie Melonen/Äpfel, Kekse).
    • Logistik: Wer kauft ein? Wer baut das Buffet auf/ab? Wer spült?

5. Rechtliche & Sicherheitsaspekte

  • Aufsichtspflicht:
    • Geklärt ab Übergabe (10 Uhr) bis Abholung (15 Uhr).
    • Was passiert, wenn ein Kind früher gehen muss oder nicht abgeholt wird? (Notfallkontakte!)
  • Einverständniserklärungen (wichtig vorab einzufordern):
  • Foto-/Video-Erlaubnis: Dürfen wir Fotos für die Vereins-Website oder die Lokalzeitung machen?
  • Medizinisches: Darf im Notfall ein Pflaster geklebt oder Zecken entfernt werden?
  • Allergien/Medikamente: Müssen Notfallmedikamente (z.B. Asthma-Spray) betreut werden?
  • Versicherung: Sind die Kinder über die Gemeinde (Rahmenvertrag Sommerferienprogramm) unfall- und haftpflichtversichert oder läuft das über den Verein?
  • Erste Hilfe: Erste-Hilfe-Kasten vor Ort? Wer von den Helfern ist Ersthelfer?

6. Bereitzustellendes Material (Packliste)

Folgendes Material muss gesammelt und zum Veranstaltungsort transportiert werden:

  • Theater-Utensilien:
    • Kostümkiste (Hüte, Tücher, Brillen, Mäntel — leicht an- und auszuziehen).
    • Requisitenschachtel (Becher, alte Telefone, Stöcke, etc.).
  • Infrastruktur:
    • Musikanlage / Bluetooth-Box (für Warm-up oder Hintergrundmusik bei der Werkschau).
    • Tische und Bänke/Stühle für die Mittagspause und die Eltern.
    • Ggf. Kreide oder Absperrband zur visuellen Begrenzung des „Bühnenraums“ im Freien.
  • Sanitär & Hygiene:
    • Zugang zu Toiletten und Waschbecken geklärt?
    • Seife, Handtücher, Sonnencreme, Insektenschutz/Zeckenspray, Pflaster.
  • Merchandise

7. Kreative Ideen & Impulse (Brainstorming-Grundlage)

Mögliche Themen oder Aufhänger für den Theatertag, um den Kindern den Einstieg zu erleichtern:

  • Themen-Motto: Statt freiem Spiel ein Überthema wählen (z. B. „Die Detektive“, „Gestrandet auf der Schatzinsel“, „Märchen mal ganz anders“ oder „Der Dorfkrimi“).
  • Werkschau-Format: Damit der Druck für die Kinder gering bleibt, keine langen Texte auswendig lernen lassen. Fokus auf:
    • Standbilder-Geschichten (Freeze Frames).
    • Musikszenen
    • Nur kurze Dialoge

Informationen der Gemeinde

Das Jugendzentrum Willstätt beginnt bereits jetzt mit der Planung und Organisation des Sommerferienprogramms für die Ferienzeit vom 03. August bis 21. August 2026 und bittet daher um Ihre Unterstützung und Mithilfe.
Das Willstätter Sommerferienprogramm hat sich zu einem festen, anspruchsvollen und umfangreichen Bildungs- und Freizeitangebot für unsere Kinder und Jugendlichen entwickelt.
Alle bisherigen Anbieter erhalten in den nächsten Tagen per Mail wieder einen Zugangscode, mit dem sie Ihre Angebote entsprechend eintragen können.
Sollten Sie bisher nicht am Sommerferienprogramm teilgenommen haben und würden sich aber gerne in diesem Jahr beteiligen, wenden Sie sich bitte direkt an unseren Jugendreferenten Joachim Wagner. Sie erreichen Herrn Wagner per Mail unter Joachim.wagner@willstaett.de oder telefonisch unter der 07852 914350. Sie erhalten dann umgehend Ihre Zugangsdaten und eine Anleitung zur Übermittlung Ihres Angebotes.
Loggen Sie sich ein und füllen Sie den Rückmeldebogen bitte bis spätestens 19.04.2026 aus. Wir bitten Sie darum, eventuell anfallende Kosten für Material, Verpflegung, Fahrt, Eintritte o.ä. vorab in das entsprechende Feld einzutragen. Die Teilnehmergebühren pro Veranstaltungspunkt werden danach von uns festgelegt.
Sollten Sie für die Durchführung Ihres geplanten Programmpunktes einen Bus benötigen, so teilen Sie uns dies mit, da wir alle Fahrten über einen zentralen Anbieter abwickeln wollen.
Bereits jetzt möchten wir Ihnen für Ihre Bereitschaft danken, sich am diesjährigen Sommerferienprogramm zu beteiligen. Gemeinsam können wir den Kindern und Jugendlichen eine spannende und vor Allem abwechslungsreiche Ferienzeit bieten.
Damit tragen wir und insbesondere Sie dazu bei, dass Willstätt eine attraktive und lebendige Gemeinde bleibt und dass das soziale Miteinander unserer Kinder und Jugendlichen auch außerhalb der Schulzeit gefördert wird.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team des Juze jederzeit gerne zur Verfügung.

Konzeption

Bisher ist noch komplett offen, was wir konkret vorhaben.
Grundsätzlich stehen zwei Konzepte im Raum:

  1. Kleines Theaterprojekt
  2. Maskenbau und -spiel

Maskenbau

Beim Maskenbau würde es wahrscheinlich um folgende Dinge gehen:

  1. Maske bauen
  2. Figur entwickeln
  3. Mini-Szenen spielen

Zum Maskenbau: ich hatte da eben erst einen Workshop im Rahmen meiner Theaterpädagogikausbildung. Dabei war der eigentliche Maskenbau folgendermaßen:

  1. Kopfform mit Ton modellieren
  2. Trennschicht aus Plastikfolie
  3. Das (Positiv-) Modell mit Papier/Pappe und Kleister kaschieren (2 Schichten plus Randschicht)
  4. Über Nacht trocknen lassen
  5. Ggf. mit einem Föhn noch feuchte Stellen trocknen
  6. Ton und Plastikfolie entfernen

Optional wären dann vielleicht noch Arbeitsschritte wie z. B. Anmalen.

Das wäre dann ein recht minimaler, aber realisierbarer Prozess für 2 bis 4 Tage.

Aber der Prozess müsste erst noch konkret geplant werden. Falls da jemand Ideen, Vorschläge oder Verbesserungen hast… gerne 😅.

Wenn die Masken dann fertig sind würde noch das Maskenspiel anstehen. Das muss nichts großartiges sein (kann auch nur 1 bis 2 Stunden in Anspruch nehmen), kann aber auch mehr Platz einnehmen (ein Tag?). Da würde es dann darum gehen, aus den Masken Figuren zu entwickeln und diese Figuren dann zu spielen:

  • Non verbal und / oder
  • Zu einer Erzählerstimme
  • Mit / ohne Kostüme

Wie viele Tage das ganze insgesamt sein würden ist ebenfalls noch offen. Es könnte bspw. so aufgebaut werden:

  • *Tag 1:* Maskenbauen
  • *Tag 2:* Figuren entwickeln und Szenen üben
  • *Tag 3:* Figuren und Szenen den Eltern präsentieren

Eine weitere Frage wäre, ob man Themen auswählt und damit das ganze etwas einschränkt oder ob die Masken dann alles sein dürfen. Themen wären z.B.:

  • Tiere
  • Mittelalter
  • Märchen
  • Fabelwesen

Möglich wäre auch, dass man ziemlich konkret vorgeht und ein bestimmtes Märchen oder eine Geschichte vorgibt. Dann wäre die Aufgabe, Masken zu bauen und zu spielen, die Figuren repräsentieren, die dort drinnen vorkommen.

Das sind so die Gedanken, aber wie gesagt: alles offen 🫠


Formular

Frage Unsere ANtwort
Name der Veranstaltung Theatertag
Termin Von [TT.MM.JJJJ] [SS:MM] Uhr Bis [TT.MM.JJJJ] [SS:MM] Uhr Leer lassen bei offenem Ende oder mehrtägiger Veranstaltung. Weitere Tage später ergänzen.
Veranstalter Theatergruppe Sand e. V.
Ort Dorfplatz Sand
Kategorie Sommerferienprogramm 2026
Barrierefrei („behindertengerecht“) ja / nein
Inklusiv (Menschen mit Behinderung) ja / nein
Anmeldung mit Anmeldung / ohne Anmeldung
Gebühr 5,00 €
Plätze 15 ( unbegrenzt := 0 )
Alter von 9
Alter bis unbegrenzt
Geschlecht (Alle)
Pflichtfeld (Frage) Standard: leer lassen Frage zur Anmeldung - Lesen Sie bitte das (?) am Ende vom Feld
Mindestanzahl 7 ( keine Mindestanzahl Teilnehmer := 0 )
Beschreibung
Treffpunkt ( Bitte geben Sie Links zu externen Webseite immer mit https: an, beispielsweise: „“. )
Wichtig (wird dann in rot dargestellt)
Webseite www.theatergruppe-sand.de ( Bitte kompletten Link zur externen Webseite angeben, z.B. „“ )
E-Mail info@theatergruppe-sand.de
Telefon 0176 477 68374
Sonstiges
Ausgaben (interne Kosten) 0,00 € (Für die interne Kalkulation Ausgaben/Einnahmen unter Mitarbeiter-Abrechnung)
System-Gebühr (Intern/für Veranstalter) 0,00 € (Standard = 0,00)
Notiz (intern) (nicht einsehbar durch Eltern)

Ideen

Konzept: „Die Witz-Oase“ – Genres und ihre szenischen Vorlagen

1. Genre: Wild West (Cowboys & Gesetzlose)

  • Der Fokus: Statusspiel (Wer ist der Coolste?), Körperlichkeit (lässiges Kauen, Hand am Halfter) und Western-Atmosphäre.
  • Der szenische Witz:Ein völlig erschöpfter, staubiger Cowboy stürmt in den Saloon, knallt die Peitsche auf den Tresen und brüllt den Barkeeper an: „Schnell, gib mir einen doppelten Whiskey, bevor das Drama anfängt!“ Der Barkeeper zittert, schenkt hastig ein. Der Cowboy ext das Glas: „Noch einen, schnell, bevor das Drama anfängt!“ Beim vierten Glas fragt der Barkeeper flüsternd: „Sag mal… was für ein Drama meinst du eigentlich?“ Der Cowboy seufzt tief und lässt die Schultern hängen: „Na ja, ich habe keinen Cent Geld dabei.“
  • Theater-Potenzial (Der Feinschliff): Die Kinder bauen einen Saloon auf. Ein Kind ist der Barkeeper, zwei andere spielen Pokerspieler im Hintergrund, die bei jedem „Bevor das Drama anfängt!“ panisch unter den Tisch abtauchen. Die Szene lebt von der künstlich aufgebauten Western-Spannung, die am Ende durch die banale Pleite des Cowboys humorvoll in sich zusammenfällt.

2. Genre: Science-Fiction (Weltraum & Roboter)

  • Der Fokus: Skurrile Bewegungen (Roboter-Pantomime), technische Fantasiesprache und das Aufeinandertreffen von Mensch und Maschine.
  • Der szenische Witz:Ein Astronaut landet auf einem fernen Planeten und trifft einen hochmodernen Roboter. Der Astronaut will angeben und sagt: „Wir Menschen sind genial. Mein Computer zu Hause kann per Sprachbefehl das Licht ausschalten, die Heizung regeln und Musik abspielen!“ Der Roboter piept kurz, schaut den Astronauten von oben bis unten an und sagt: „Lustig. Mein Computer zu Hause hat genau dieselben Funktionen. Er nennt es nur 'Ehefrau' und muss dafür nicht mal programmiert werden.“
  • Theater-Potenzial (Der Feinschliff): Die Kinder können den Witz wunderbar modernisieren und entstauben: Der Roboter kann stattdessen sagen: „Lustig. Mein Computer zu Hause steuert auch alles per Sprache. Er nennt es 'Mama' – aber wenn der Akku leer ist, gibt es kein Essen.“ Die Kinder können hier die Landung auf dem Planeten und das Kennenlernen extrem in die Länge ziehen (Scannen mit imaginären Geräten, Roboter-Tanz).

3. Genre: Detektive & Krimi (Großstadt-Dschungel)

  • Der Fokus: Spannung, Geheimniskrämerei, typische Krimi-Klischees (Lupe, Trenchcoat, Notizblock) und das Verhör.
  • Der szenische Witz:Ein Meisterdetektiv und sein Assistent beschatten nachts ein Haus. Plötzlich sieht der Assistent, wie eine Gestalt durchs Fenster klettert. Er flüstert aufgeregt: „Chef, Chef! Da bricht jemand ein! Sollen wir die Polizei rufen?“ Der Detektiv schüttelt weise den Kopf, blickt durch sein Fernglas und sagt ruhig: „Nein, warte ab. Das ist der Besitzer des Hauses. Er versucht nur, leise reinzukommen, weil er den Geburtstag seiner Frau vergessen hat und es drei Uhr nachts ist.“ In dem Moment geht im Haus das Licht an und eine wütende Stimme brüllt: „WER IST DA?!“ Der Detektiv packt seine Sachen: „Siehst du? Jetzt wird es erst richtig gefährlich. Rückzug!“
  • Theater-Potenzial (Der Feinschliff): Perfekt für eine dreiköpfige Gruppe. Zwei Kinder spielen die Detektive, die sich gegenseitig mit „Psst!“ und Geheimsprache überbieten. Das dritte Kind spielt den Ehemann, der versucht, ultra-leise und grazil über ein imaginäres Fenster zu klettern (Slapstick pur!), bevor die „unsichtbare“ Ehefrau aus dem Off dazwischenruft.

4. Genre: Abenteuer & Dschungel (Expedition)

  • Der Fokus: Umgang mit unsichtbaren Gefahren (Imaginäres Theater: Mücken wegklatschen, durchs Unterholz kämpfen) und Teamdynamik.
  • Der szenische Witz:Zwei Forscher kämpfen sich durch den tiefsten Dschungel. Plötzlich hören sie ein lautes Brüllen – ein riesiger Tiger taucht vor ihnen auf. Der eine Forscher setzt ganz ruhig seinen Rucksack ab, öffnet ihn, holt ein Paar superleichte Sportschuhe heraus und zieht sie an. Der andere Forscher starrt ihn fassungslos an: „Bist du verrückt geworden? Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass du mit diesen Schuhen schneller laufen kannst als der Tiger?!“ Der erste Forscher bindet in aller Seelenruhe die Schleife, schaut hoch und lächelt: „Nein, das muss ich auch gar nicht. Ich muss nur schneller laufen als du!“
  • Theater-Potenzial (Der Feinschliff): Hier können die Kinder den mühsamen Weg durch den Dschungel fantastisch ausspielen: Hitze, wilde Tiere, Sumpf. Der Konflikt eskaliert in der Sekunde, in der der Tiger (kann durch ein drittes Kind oder ein Geräusch dargestellt werden) auftaucht. Das langsame, provokante Schuheanziehen ist eine geniale schauspielerische Aufgabe.

5. Genre: Natur & Survival (Die einsame Insel)

  • Der Fokus: Verzweiflung vs. Hoffnung, skurrile Wünsche und das Spiel mit der Leere des Raums.
  • Der szenische Witz:Zwei Schiffbrüchige sitzen seit Monaten auf einer winzigen, einsamen Insel. Plötzlich spült das Meer eine Wunderlampe an. Sie reiben daran, ein Flaschengeist erscheint und sagt: „Ihr habt zwei Wünsche frei – für jeden einen!“ Der erste Schiffbrüchige weint vor Glück: „Ich will sofort weg von diesem Felsen! Bring mich zurück in meine Heimatstadt zu meiner Familie!“ Zisch! – Er ist weg. Der zweite Schiffbrüchige sitzt plötzlich ganz alleine da. Er schaut sich um, kriegt Panik, klammert sich an eine Palme und ruft verzweifelt: „Oh Mann, hier ist es ja total unheimlich so ganz alleine… Ich wünsche mir meinen Kumpel zurück!“
  • Theater-Potenzial (Der Feinschliff): Dieses Trio (zwei Insulaner, ein extravaganter Flaschengeist) bietet großartige Comedy. Die Kinder können zeigen, wie langweilig ihnen auf der Insel ist (Kokosnüsse zählen), wie theatralisch der Geist aus der Lampe steigt (mit Soundeffekten) und wie die Szene mit dem fassungslosen Gesicht des zurückgeholten Kumpels im Standbild endet.

Zurück zu Projekte (Start).

projekte/sommerferienprogramm/start.1783416642.txt.gz · Zuletzt geändert: von jsiebert

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki